Phase 2: Förderung

 

Gründerzuschuss:

(für Bezieher von ALG I)

 

Insgesamt bis zu max. 15 Monaten haben ALG I -Empfänger Anspruch auf Gründerzuschuss. Gründerzuschuss ist seit dem 28.12.2011 Ermessensleistung.

 

 

 

 

Voraussetzungen:

  • es besteht mindestens noch ein Restanspruch von mehr als 5 Monaten ALG I
  • dieSelbständigkeit ist eher realisierbar als Vermittlung in Beschäftigung (Vermittlungsvorrang)
  • es muß eine Prüfung durch eine fachkundige Stelle erfolgen (z.B. Existenzgründungsberater) Tragfähigkeitsprüfung.
  • der Gründer muß Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit
  • falls nicht vorhanden: kann die Agentur die Teilnahme an Maßnahmen der Eignungsfeststellung oder Vorbereitung/Workshops zur Existenzgründung verlangen.

 

Zuschuss:

  • in den ersten 6 Monaten Anspruch in Höhe des ALG I zzgl. 300,00 Euro
  • anschließend nach Ermessen des Arbeitsvermittlers noch einmal 9 Monate lang pauschal 300,00 Euro.

 

Die Förderung wird in vollem Umfang auf den bei Gründung bestehenden zeitlichen Restanspruch auf Arbeitslosengeld I angerechnet.

Hinweise der Agentur für Arbeit
zum Gründerzuschuss
Hinweise-Hilfen-Existenzgruendung-Agentu[...]
PDF-Dokument [321.9 KB]

Gründe für eine Ablehnung können sein:

 

  • die Voraussetzungen für den Gründerzuschuss nicht erfüllt (Frist versäumt, keine Vollzeit-Selbständigkeit angestrebt...)
  • Vermittlung zur Beendigung/Vermeidung der Arbeitslosigkeit hat eingesetzt
  • formale Mängel bei Antragstellung
  • ausreichende finanzielle Eigenleistungsfähigkeit
  • keine absehbare Chance auf Tragfähigkeit
  • fehlende ausreichende Qualifikation zur Berufsausübung

 

bei individueller Ermessensentscheidung:

 

  • keine ausreichende Kenntnisse der Selbständigkeit
  • die Zahlen im Businessplan sind nicht realistisch
  • unvollständige Angaben zum Markt, Standort, Leistungen und Produkt, etc.
  • Einschränkungen durch Krankheit oder ähnliches...